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Vermeidbare Insolvenzplanfehler

Dienstag, 28. April 2020, 17:00 Uhr - 19:00 Uhr

Seit der Reform der Insolvenzordnung zum 01.03.2012 mit dem „ESUG“[1] tritt das Insolvenzplanverfahren zunehmend aus seinem bisherigen Schattendasein heraus. Insolvenzverfahren über große Unternehmen, aber durchaus zunehmend - insbesondere seit der Streichung des § 313 InsO mit der Reform der Privatinsolvenz zum 01.07.2014[2] - auch Verfahren über das Vermögen natürlicher Personen werden mit einem Insolvenzplan zu beenden versucht; Motiv ist dann meist die Erlangung rascher Restschuldbefreiung. Der Vortrag zeigt auf, an welchen möglichen „Stellschrauben“ nach Praxiserfahrungen Problembewusstsein für mögliche Planfehler bei Planerstellern, Gläubigern und Insolvenzgerichten bestehen sollte.

[1] ESUG = Gesetz zur weiteren Erleichterung der Sanierung von Unternehmen, BGBl. I 2011, S. 2582

[2] Reform von 2014 = Gesetz zur Verkürzung des Restschuldbefreiungsverfahrens und zur Stärkung der Gläubigerrechte v. 15.7.2013 – BGBl. I 2013, S. 2379 ff.

Referent

RiAG Frank Frind

RiAG Frank Frind ist seit mehr als 2 Jahrzehnten als Insolvenzrichter tätig und Mitglied des Vorstandes des Bundesarbeitskreises Insolvenzgerichte (BAKinso e.V.). Er ist Mitherausgeber der Fachzeitschrift ZInsO, Mitautor in drei insolvenzrechtlichen Kommentaren, Mitherausgeber des Handbuches „Betriebsfortführung im Insolvenzverfahren“, Verfasser des „Praxishandbuch Privatinsolvenzrecht“, und war verschiedentlich Sachverständiger des Rechtsausschusses des Deutschen Bundestages zu insolvenzgesetzlichen Reformen.

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Ort 

Kastens Hotel Luisenhof, Luisenstr. 1, 30159 Hannover
 
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